Bevor man sich eine Vogelspinne ins Haus holt, sollte man sich bewusst sein, dass es sich bei einer Spinne nicht um ein gewöhnliches Haustier handelt und sie dementsprechend besondere Bedürfnisse hat. Die Vogelspinne oder auch Tarantel, hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr populären Haustier entwickelt. Zu verdanken hat sie ihre Beliebheit unter anderem ihrer Pflegeleichtigkeit und ihres niedrigen Geräuchepegels. Außerdem ist es absolut trendy eine Vogelspinne sein eigen zu nennen. Trotz der unkomplizierten Haltung reicht es allerdings nicht, dass man seine Spinne einfach in einen Käfig sperrt und ihr Wasser gibt. Man sollte sich vorab genau über die Lebensumstände informieren und das Heimgehege dementsprechend anpassen. Arachniden sind hauptsächlich in Südamerika angesiedelt, andere Arten der Vogelspinne sind jedoch nahezu auf jedem Kontinent beheimatet. Vornehmlich leben sie im Untergrund, in den sie Tunnelsysteme graben und ihre Nester hineinbauen.
Bei der Wahl der künftigen Vogelspinnenbehausung sollte man bedenken, dass die Spinne zusätzliche Hitze benötigt und daher eine Wärmelampe notwendig ist. Ideale Unterkünfte bilden Aquarien und Terrarien mit einem Maschensiebdeckel. Das Behältnis sollte auf einem festen Untergrund stehen. Besonders gut eignen sich hierfür massive Sideboards.
Aufgrund ihrer Eigenheit Tunnel zu graben, fühlt sich die Vogelspinne besonders wohl, wenn der Boden ihrer neuen Unterkunft mit einem Substrat bedeckt ist. Im Idealfall kann es sich dabei um torfhaltige, ungedüngte Blumenerde handeln, doch auch Rindenmulch und Vermiculit sind gut geeignet. Da es auch Vogelspinnen gibt, die hauptsächlich auf Bäumen nisten, brauchen diese dementsprechend wesentlich mehr Platz in der Höhe und benötigen eine Art Baumersatz. Die Vogelspinne ist nicht nur ein Fleischfresser, sondern darüber hinaus ein Kannibale. Daher sollte die Haltung mehrerer Tiere innerhalb eines Terrariums vermieden werden. Da eine Tarantel nicht viel Dreck macht, reicht es vollkommen, wenn die Einstreu alle 4 6 Monate ausgewechselt wird. Um zu verhindern, dass das frische Substrat schimmelt, sollte der Behälter bei jedem Auswecheln der Einstreu gründlich ausgewaschen werden.
Die richtige Haltung von Vogelspinnen
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