Wie alle Lebewesen können auch Vogelspinnen unter Krankheiten und Verletzungen leiden. Bei Verletzungen kleineren Ausmaßen ist allerdings keine große Gefahr vorhanden, denn diese heilen schnell von selbst. Sind größere Verletzungen erkennbar besteht für die Vogelspinne Lebensgefahr, denn auch sie kann verbluten. Das Blut einer Vogelspinne ist meistens klar oder trüb und nicht rot, wie bei Säugetieren.
Von einer Verletzung wird auch dann gesprochen, wenn Teile von Gliedmaßen fehlen, welche aber ungefährlich ist für die Spinne, da die offene Wunde an Gliedmaßen schnell von alleine abheilt und die Gliedmaßen bei der Häutung von selbst nachwachsen.
Die häufigsten Krankheiten bei Vogelspinnen sind Pilzbefall, Parasitenbefall, innere Krankheiten und Infektionen. Der Pilzbefall äußert sich durch helle Flecken an dem Körper der Spinne und beeinträchtigt den Stoffwechsel, sodass es schnell zum Tod der Spinne führen kann.
Parasitenbefall ist der Befall von Milben, Würmern und Fliegenlarven.
Der Befall von Würmern lässt sich durch Futterverweigerung und ständiges sitzen der Spinne auf einer Stelle erkennen. Eine Behandlung gegen Würmer gibt es leider nicht, da es unweigerlich zum Tod der Spinne führt. Milben klammern sich am Körper der großen Spinne fest und sind eher ungefährlich wenn sie in kleineren Mengen auftreten. Fliegenlarven nisten sich hingegen in den Kokon der Spinne ein und verursachen das Schimmeln des Kokons, auch hier gibt es keine Heilmethode. Infektionen und innere Krankheiten sind weitgehend unerforscht, sodass es unweigerlich zum Tod führt.
Krankheiten der Vogelspinne
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